So wirkt Ihre Friedenslauf-Spende im Libanon

Im Projekt „Sports for Peace“ kommen Kinder und Jugendliche mit verschiedenen sozialen und religiösen Hintergründen zusammen.

Sportlich für den Frieden im Libanon

Wenn die Kinder dem Ball hinterherjagen, tritt für einen Moment alles in den Hintergrund – Angst, Unsicherheit und die Gewalt, mit der viele von ihnen aufwachsen. Auf dem Spielfeld zählen nicht Herkunft, Religion oder Geschlecht. Hier geht es um Fairness, Respekt und Miteinander. Im Zusammenspiel erleben die Kinder, wie stark Gemeinschaft sein kann – und wie viel möglich wird, wenn man zusammenhält.

Im Libanon wachsen viele Kinder und Jugendliche in Familien auf, die aus ihrer Heimat fliehen mussten. Oft haben sie Traumatisches erlebt. Ihr Alltag ist geprägt von Armut, Unsicherheit und wachsenden Spannungen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Land, die sich immer wieder in Gewalt entladen. 

In den Trainings habe ich gelernt, niemanden wegen seines Aussehens, seiner Hautfarbe oder seiner Herkunft auszugrenzen. Stattdessen geht es darum, alle einzubeziehen und respektvoll miteinander umzugehen.

Roaa Mobaid, Teilnehmerin

 

Mit dem Projekt „Sports for Peace“ bringen wir und unsere libanesische Partnerorganisation Al-Midan Kinder und Jugendliche im Norden des Landes zusammen. Durch sportliche Aktivitäten lernen sie, was Fairness, Teamgeist und gegenseitiger Respekt bedeuten. Das Projekt schafft sichere Räume, in denen Mädchen und Jungen aus muslimisch und christlich geprägten Regionen gemeinsam trainieren, Vorurteile abbauen und neue Perspektiven gewinnen.

Speziell geschulte Trainer*innen vermitteln zudem wichtige Fähigkeiten zur Konfliktlösung, zur Stärkung des Selbstbewusstseins und zur gewaltfreien Kommunikation. Sport wird so zu mehr als nur Bewegung – er wird zu einem Werkzeug für Frieden.

Meine Tochter hatte früher Schwierigkeiten, auf andere zuzugehen, und kaum Freunde. Durch das Projekt von Pro Peace hat sie sich stark verändert: Sie ist heute offener, mutiger und viel selbstbewusster.

Salam Al Abrash, Mutter