Pro Peace in Jordanien
Jordanien gilt als Stabilitätsanker in einer von Krisen geschüttelten Region. Doch das Land steht vor großen Herausforderungen: Wachsende gesellschaftliche Spannungen, wirtschaftliche Probleme sowie die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels bringen die bisherige Stabilität ins Wanken.
Pro Peace setzt sich in Jordanien dafür ein, diese Herausforderungen in Chancen zu verwandeln – durch die Stärkung der Rechte von Frauen, den Schutz der Umwelt und die Förderung des sozialen Zusammenhalts.
Im jordanischen Russeifa verursachen Fabriken Umweltprobleme und Konflikte. Pro Peace hat junge Menschen in die Lage versetzt, sich wirksam für mehr Umweltschutz zu engagieren – auch sportlich durch einen Umweltlauf.
Stabilität unter Druck
Jordanien liegt in einer konfliktgeladenen Region. Zu den Nachbarländern zählen Israel und Palästina, Syrien und der Irak. Diese zentrale Lage und die Stabilität Jordaniens machen den Staat zu einem wichtigen Akteur im Nahen Osten, etwa bei der Aufnahme von Geflüchteten. Gleichzeitig steht Jordanien vor großen Herausforderungen: begrenzte natürliche Ressourcen, die hohe Arbeitslosigkeit und die zunehmenden Folgen des Klimawandels belasten die Bevölkerung. Gerade Frauen sind zudem durch traditionelle Rollenbilder benachteiligt.
Jordanien gehört weltweit zu den Ländern, die im Verhältnis zur Bevölkerung am meisten Geflüchtete aufgenommen haben. Dieses Bekenntnis zu Gastfreundschaft und Mitgefühl ist ein wichtiger Teil der jordanischen Identität, stellt das ressourcenarme Land aber auch vor große Probleme: Die Infrastruktur stößt an ihre Grenzen, während die Konkurrenz um Arbeitsplätze und Ressourcen die gesellschaftlichen Spannungen verstärkt.
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Von Herausforderungen zu Resilienz und Hoffnung
Seit 2018 arbeitet Pro Peace in Jordanien daran, friedliche Ansätze der Konflikttransformation zu fördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Unser Ziel ist es, Herausforderungen in Chancen für positiven Wandel zu verwandeln. Gemeinsam mit erfahrenen Partnerorganisationen unterstützen wir die Menschen vor Ort dabei, eine auf Gleichberechtigung, Umweltverantwortung und Inklusion basierende Zukunft aufzubauen.
Pro Peace fördert in Jordanien Jugendinitiativen wie hier in Wadi Al Seer. In Workshops lernen die Teilnehmenden, wie sie Probleme in ihren Gemeinden identifizieren und adressieren können.
Schwerpunkte von Pro Peace in Jordanien:
- Stärkung von Frauenrechten:
Pro Peace unterstützt junge Frauen und Mädchen dabei, für ihre Rechte einzutreten. Wir fördern Projekte und Initiativen, die die klassischen Geschlechterrollen kritisch hinterfragen, und machen uns stark für einen nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel.
- Umweltfriedensförderung:
Wir fördern den friedlichen Umgang mit Konflikten, die durch Umweltverschmutzung, Abfallprobleme und Ressourcenknappheit entstehen. Dabei stärken wir zivilgesellschaftliches Engagement – insbesondere von jungen Menschen – und unterstützen Initiativen, die Konfliktquellen in Chancen für mehr gesellschaftliche Zusammenarbeit verwandeln.
- Stärkung des sozialen Zusammenhalts:
Durch Schulungen, Dialogrunden und die Gründung von Friedenskomitees stattet Pro Peace Einzelpersonen mit den Werkzeugen aus, um Konflikte konstruktiv zu lösen und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Unsere Arbeit konzentriert sich auf Regionen, in denen viele Geflüchtete leben.
In Jordanien bringt der Klimawandel viele Konflikte mit sich. Pro Peace fördert das Umweltbewusstsein und regt dazu an, die begrenzten Ressourcen effektiver zu nutzen.
Gemeinsam für eine friedliche Zukunft
In Jordanien bringt Pro Peace Menschen zusammen, die sonst oft getrennt bleiben. Gemeinsam entwickeln sie Lösungen für Konflikte – und schaffen die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben. Dabei setzen wir sowohl bei den Menschen vor Ort als auch bei staatlichen Strukturen an. So entstehen Lösungen, die nicht nur kurzfristig wirken, sondern langfristig tragen.
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie mit, Vertrauen aufzubauen, Zusammenarbeit zu stärken und den Weg für eine gerechtere und friedlichere Zukunft zu ebnen.