Ein Konflikt kommt selten alleine. Oft vermischen sich Spannungen, Herausforderungen und Konflikte zu komplexen Dynamiken vor Ort. In solchen Fällen ist es schwer, den Überblick zu behalten, selbst handlungsfähig zu bleiben und dem wachsenden Druck stand zu halten. 

Genau in solchen Situationen kann die Orientierungsberatung helfen. Wir stärken einzelne Mandats- und Funktionsträger*innen, konstruktiv mit Konflikten umzugehen und tragen dazu bei, dass sie auch in Konfliktkontexten ihren vielfältigen Aufgaben vor Ort nachgehen können. Die Orientierungsberatung kommt einzelnen Personen zu Gute, trägt aber auch zur kommunalen Zusammenarbeit bei und entfaltet dadurch eine größere, indirekte Wirkung vor Ort.

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Wie funktioniert die Orientierungsberatung?

Wir begleiten kommunale Entscheidungsträger*innen in akuten Konfliktsituationen – individuell und bedarfsorientiert. Dadurch gewinnen sie mehr Klarheit in unübersichtlichen Konfliktsituationen, können ihre eigene Rolle und Verantwortung reflektieren und konkrete Umgangsweisen finden.

Die Orientierungsberatung wird durch ein*e erfahrene*n Konfliktberater*in begleitet und erfolgt in drei Schritten: 

  • Sondieren und sortieren: Zunächst wird ein systemischer Überblick geschaffen. Welche Konfliktthemen und -dynamiken lassen sich erkennen? Wie ist der Eskalationsgrad? Wer sind relevante Konfliktakteure?
  • Reflektieren und orientieren: In einem zweiten Schritt arbeiten wir gemeinsam heraus, wie die Person in diesem Konflikt wirkt bzw. wirken kann. Welche konkrete Rolle nimmt sie in diesem Konflikt ein? Welche Verantwortung kommt ihr zu? Welche Gestaltungsmöglichkeiten hat sie? 
  • Planen und umsetzen: Abschließend geht es darum, die Handlungsfähigkeit zu stärken. Welche Ansätze oder Angebote gibt es, um den Konflikt zu bearbeiten? Welche konkreten Schritte können nach der Orientierungsberatung (von wem) gegangen werden?