Gewaltfreie Aktionen der Combatants for Peace
Gespräch mit Ghassan Bannoura & Elie Avidor aus Palästina & Israel mit anschließendem offenen Austausch
Seit dem 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Krieg in Gaza ist das Bemühen um Friedensfindung einmal mehr deutlich erschwert.
Ghassan Bannoura und Elie Avidor von der israelisch-palästinensischen Bewegung Combatants for Peace berichten aus erster Hand über die aktuelle Lage im Westjordanland. Gemeinsam geben sie Einblicke, wie sich das Leben der Menschen in den vergangenen Jahren verändert hat – und wie Israelis und Palästinenser*innen auch unter diesen schwierigen Bedingungen gemeinsam und gewaltfrei für eine friedliche Zukunft eintreten.
Zeit: Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19 Uhr
Ort: Kölner VHS-Forum im Museum am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln
Sprache: Englisch mit Übersetzung ins Deutsche
Eintritt: frei
Veranstalter: Pro Peace, AGIAMONDO e.V., Kölner VHS
Um Anmeldung wird gebeten:
Über die Combatants for Peace:
Combatants for Peace wurde vor 20 Jahren von ehemaligen israelischen Soldaten und palästinensischen Kämpfern gegründet. Sie legten ihre Waffen nieder und beschlossen, sich gemeinsam gewaltfrei für eine friedliche Zukunft einzusetzen. Mit zivilem Widerstand, Bildungsarbeit und kreativen, gewaltfreien Formen des Aktivismus arbeitet Combatants for Peace daran, Strukturen der Unterdrückung zu überwinden und eine Realität zu schaffen, in der alle Menschen in Palästina und Israel in Würde und Sicherheit leben können.
Über die Gäste der Combatants for Peace:
Ghassan Bannoura ist palästinensischer Kameramann und Redakteur und seit mehr als zehn Jahren für Combatants for Peace tätig. In seiner journalistischen Arbeit dokumentiert er regelmäßig die Entwicklungen im Westjordanland und begleitet die Aktivitäten der Bewegung. Dadurch kennt er die Situation vor Ort aus nächster Nähe und kann unmittelbar vom Alltag und den Herausforderungen der Menschen berichten.
Elie Avidor ist israelischer Ingenieur, ehemaliger Soldat und langjähriger Aktivist bei Combatants for Peace. Als Soldat nahm er 1973 am Jom-Kippur-Krieg teil. Heute setzt er sich für Gewaltfreiheit und eine friedliche Zukunft für Israelis und Palästinenser*innen ein. Mehrmals pro Woche unterstützt er palästinensische Gemeinschaften im Jordantal und begleitet Bauern bei ihrer Arbeit, um sie durch seine Anwesenheit vor Siedlergewalt zu schützen.
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