Im Förderprojekt "Kommunen im Fokus: Konflikte nutzen - Integration gestalten" hat Pro Peace von 2023 bis 2026 eine Vielzahl verschiedener Maßnahmen umgesetzt, um Akteure in Kommunen bei einem konstruktiven Umgang mit gesellschaftlichen zu unterstützen. Mit Erfolg, wie unsere Beispiele zeigen!
Fortbildung: Souverän und professionell im Konflikt
Seit 2024 haben über 50 Teilnehmende aus ganz Deutschland – darunter Fachkräfte der Sozialarbeit, Polizei und Bildungseinrichtungen – gelernt, Konflikten professionell zu entgegenzutreten. Die Fortbildungsreihe vermittelt praxisnah Grundlagen und Tricks für konfliktsensibles Kommunizieren und fördert die Reflexion der eigenen Rolle sowie den Austausch eigener Erfahrungen. So leisten die Absolvent*innen bundesweit einen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben.
Konflikte sind eine Chance zur Weiterentwicklung. Diese Erkenntnis war prägend.
Bonn: Neue Ideen für das alte Botschaftsviertel
In Bonn-Bad Godesberg sind durch die Kommunale Konfliktberatung von Pro Peace neue Kontakte entstanden – etwa zwischen Angehörigen der Verwaltung und muslimischen Communities. So kam im ehemaligen Botschaftsviertel etwas ins Rollen. Wo Vorurteile und Misstrauen das Zusammenleben lange belastet haben, ist Raum für neue Ideen für den Stadtteil entstanden.
Die Berater*innen haben viele Gespräche geführt. Das hat allein schon einen großen Mehrwert gehabt.
Berlin: Problemen mit Toleranz begegnen
Im Berliner Kurfürstenkiez beschweren sich Anwohnende zunehmend über Drogenkonsum, Sexarbeit und Obdachsuchende. Die Kommunale Konfliktberatung hat geholfen komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen. Auf dieser Grundlage können Bezirksamt, Drogennotdienst, Beratungsstellen und die zahlreichen ehrenamtlich Aktiven vor Ort Maßnahmen für mehr Toleranz im Zusammenleben erarbeiten.
„Die System- und Konfliktanalyse von Pro Peace hat uns geholfen, die Zusammenhänge hier vor Ort besser zu verstehen und zu erklären – etwa den Anwohnenden.“
Torgelow – Gemeinsam Integration verbessern
Neue Aufenthaltsorte für Jugendliche, leichtere Teilhabe für Frauen oder eine bessere Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Stadt. Im „Forum: Torgelow bewegt“ trafen sich im Februar 2026 erstmals zahlreiche Menschen verschiedenster Hintergründe, um die im Rahmen der Kommunalen Konfliktberatung entstandenen Ideen zur Verbesserung der Integration in der Stadt in die Tat um zu setzen.
„Das Handlungskonzept aus dem Beratungsprozess ist für uns ein roter Faden, an dem wir uns jetzt entlanghangeln können.“
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